Tagebuchstart ARCHIV 07.05.2015  29.06.2015
07.05.2015

Eine kurze Wortmeldung, weil die letzte schon länger her ist. Den Garten haben wir inzwischen soweit in Schuss. Gestern sind noch die Dahlien und Gladiolen in die Erde gekommen, sodass das Gröbste geschafft ist. Beim Aldi hab ich heute eine Stammrose und eine Dipladenie am Rankgitter (Sundaville, Mandevilla) gekauft - ich kann an Pflanzen immer nicht vorbeigehen. Schade, dass ich keinen Platz zum Überwintern hab. Das Bild oben zeigt meine neue gelbe Pfingstrose und meinen weißen Rhododendron. Mehr Gartenbilder gibt es später mal.
Heute zeige ich nur Bilder von meiner Blutblume (Scadoxus), die ewig nicht blühen wollte. Hier klicken für die Bilder. Nachdem sie vor ca. 14 Tagen loslegte, ging das Wachstum ziemlich schnell. Mal sehen, ob ich noch mehr Bilder dazupacke, denn es sieht danach aus, als ob noch eine Blüte kommt.
Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
P.S. Robin und Bianka haben sich ein zwar altes aber schon gut renoviertes Haus in Blankenfelde-Mahlow (1000 qm Grundstück und ca. 130 qm Wohnfläche) gekauft. Es ist - bis auf den leichten Fluglärm - sehr schön gelegen und hat einen schönen eingewachsenen Garten. Dahinter kommt gleich Wald, wo die Kinder mit den Hunden spazieren gehen können. Ein bisschen muss Robin noch daran rumwerkeln und eine größere Garage wil er auch bauen. Mehrere Terrassen und einen sehr schönen Wintergarten hat es - da bin ich fast neidisch, denn ich hätte auch gern einen. Die Kredite sind ja derzeit sehr günstig - reinreden kann man sowieso nicht. Hauptsache ist, dass die Kinder es toll finden und glücklich sind. Ab Juli beginnt die Renovierung, denn die Wohnung in Michendorf haben sie nich bis Ende August. Ich war vorgestern mal da und wollte es mir angucken, aber der Zaun und das Grünzeug ist ringsherum so hoch, dass man nur den Giebel rausguken sieht :-) Beim "Nocheigentümer" klingeln wollte ich auch nicht. Muss ich mich bis Juli gedulden.
29.06.2015
Wo bleibt die Zeit? Ein Erklärungsversuch: Im Sommer habe ich kaum Zeit, um ins Tagebuch zu schreiben. Wenn ich nach Hause komme, wartet Jürgen mit Kaffee und Brötchen oder Kuchen auf mich. Wir bequatschen den Tag, ich lese meine Post durch und dann wartet Gartenarbeit auf mich, die bis ca. 20 Uhr dauert. Dann mache ich mich halbwegs bettfertig und Jürgen geht in der Zeit mit dem Hund. Abendbrot gibt es bei uns gegen dreiviertel neun, aber das habe ich ja schon mal gesagt, weil wir dann erst mit dem Fernsehen anfangen, um die Werbung wegspulen zu können. Da wir immer erst kurz vor Mitternacht ins Bett gehen: Nein, dreiviertel neun ist nicht zu spät, um Abendbrot zu essen. Wir machen das schon jahrelang so und das hat sich bewährt. Um 17 oder 18 Uhr ist mir zu zeitig, da verhungere ich bis Mitternacht. Und außerdem müsste ich ja meine Gartenarbeit unterbrechen, was auch nicht in Frage kommt. Im Winter hab ich zwischen Kaffeetrinken und Abendbrot mehr Zeit, um ins Tagebuch zu schreiben. Im Sommer eben nicht oder nicht so viel. Es regnet ja in Deutschland im Sommer auch öfters. Oder es ist zu heiß; dann gehe ich auch nicht raus.
Dauert die Gartenarbeit nicht bis 20 Uhr oder die Fernsehserie ist langweilig, lese ich nebenbei (oder in der Badwanne) meine gefühlt 100.000 Zeitschriften, die ich abonniert habe. Und dabei muss ich mich ranhalten, denn die meisten davon sind Wochenzeitschriften und müssen in bis zum nächsten Erscheinungstag geschafft werden. Grazia, Tina, Bild der Frau u. ä. überfliege ich, denn kennst du eine, kennst du alle. Die Monatszeitschriften wie Cosmopolitan, Mein schöner Garten Landidee, Glamour, Petra, Brigitte, Hundezeitschriften, myself usw. kommen auch alle auf einen Haufen, da ist das Lesen fast richtig Stress ;-) Ach ja, 14-tägige Hefte gibt es ja auch noch, wie die "Freundin" und so ähnliche :-) Ich kann an einem kostenlosen Abo nicht vorbeigehen. Wenn die Zeitungen etwas kosten würden, wäre ich schon arm wie eine Kirchenmaus. Wer für Zeitungsabos Geld bezahlt, ist selber schuld. Da muss man halt mal im Internet die Augen offenhalten. Angebote gibt es immer mal wieder.
Wo bleibt die restliche Zeit? Ach ja, das bisschen Haushalt .... macht sich leider nicht von alleine. Last-but-not-least: die meiste Zeit des Tages verschlingt die Arbeit, aber um die abzuschaffen, muss ich mich noch 15 Jahre gedulden. Ich vermute einfach mal jetzt schon, dass ich als Rentner auch keine Zeit haben werde. Auf jeden Fall werde ich dann immer bis früh um acht schlafen und nicht schon um sechs aus den Federn kriechen. 6 Stunden Schlaf - wie jetzt - sind definitiv zu wenig, aber schon um 22 Uhr ins Bett gehen, will ich auch nicht. Dafür ist mir die Zeit zu schade. Am Wochenende schlafen wir ja jetzt dafür immer aus. Als Rentner werde ich bis morgens um 10 Uhr schlafen, weil ich dann immer erst nachts um 2 ins Bett gehen werde. Das wäre auch jetzt meine Wunsch-Zeit, denn ich kann sowieso immer nicht einschlafen. Zumindest nicht, wenn ich mal wieder meine Grübelphase hab.

Themawechsel: Ab Mittwoch ist mein Kind stolzer Eigenheimbesitzer. Aber eigentlich ist er zugleich Bauherr, denn da gibt's noch viel zu tun. Hoffentlich haben sie sich da nicht zu viel Arbeit und zu viele Kosten aufgeladen. Ich bin mal frohen Mutes, dass alles so wird, wie sie sich es vorstellen.
Nächste Woche Samstag löse ich erst mal mein Geburtstagsgeschenk ein; wir fahren mit den Kindern zur Buga. Hoffentlich ist das Wetter dann noch schön, aber zu heiß muss es wegen mir auch nicht sein. Dieses Wochenende wird es bestimmt wieder extrem warm, aber ich will nicht meckern, denn wenn es trübes Wetter ist, hab ich den ganzen Tag schlechte Laune.
Noch drei Wochen arbeiten, dann hab auch ich mal wieder Urlaub. Wir fahren nicht weg; nur mal so Tagesausflüge. Leider ist der Urlaub immer viel zu schnell vorbei, aber jetzt freue ich mich erst mal auf die freien Tage. Und - ich sag schon mal vorsichtshalber - Zeit zum Tagebuchschreiben werde ich trotzdem keine haben
Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
P. S. In unserem Bremen-Urlaubs-Arrangement zu Pfingsten war ein Candle-Light-Dinner im Restaurant THE L.O.B.B.Y. enthalten. Als wir uns aus der Karte einen der berühmten Burger aussuchen durften, dachten wir nicht, dass die sooo mächtig sind. Hätten wir das gewusst, hätten wir uns nicht so viel Vorspeise geholt. Ich bin fast geplatzt, hab nur die Hälfte geschafft und konnte nichtmal die schönen - wirklich leckeren - Pommes essen. Selbst Jürgen hat nur noch gestöhnt und musste einen Teil zurückgehen lassen. Auf Nachfrage wurde uns aber gesagt, dass die Portion nur ganz selten einer schafft. Das Foto gibt das Mega-Meersalzbrötchen und den 220 g Rindfleischklops leider nur ansatzweise wieder.
Monster-Burger
Nach einer halbstündigen Phase der Erholung hat der Nachtisch (Apfel-Karamell-Streusel mit Vanille-Eis) noch reingepasst.
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